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Das Landhaus Halma

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Das Landhaus Halma ist ein verlassenes Mehrfamilienhaus, welches sich ganz unscheinbar auf dem Lande in Sachsen befindet. Von Außen recht unscheinbar wirkend, wusste es dieser Ort im inneren mehr als nur zu beeindrucken. Selten zuvor wurde ein so beschaulicher und unberührter Lost Place gefunden wie dieser. Kein Vandalismus, nicht einmal die Schubladen waren durchwühlt. Es entstand der Eindruck, dass sich tatsächlich noch alles genau an dem Ort befindet, wo es einst war als hier noch Menschen lebten. Im Haus wohnten mindestens 3 Familien. Wie früher üblich teilten sich die Familien im Obergeschoss einen Wohnungseingang, ein Badezimmer und die Toilette.

Das Leben im Landhaus Halma

Ursprünglich lebte Frau M. im Haus. Sie wurde 1900 geboren und feierte 1915 ihre Konfirmation, denn sie war wie alle anderen Bewohner gläubige Christin. Von Beruf war sie Friseuse und scheinbar ihr Leben lang unverheiratet. Vermutungen zu Folge ging ihr Nachlass an Fräulein J., welche aber augenscheinlich nicht näher mit ihr verwandt war. Fräulein J. wurde 1920 in Leipzig geboren und war die Tochter von Frau E. Sie sowie ihre Tochter wurden 1943 in Leipzig ausgebombt und 1944 durch eine behördliche Anordnung aus Luftschutzgründen hierher aufs Land umquartiert. Dort lernten sie vermutlich Frau M. kennen und lebten mit ihr zusammen.

Fräulein J. passierte im Alter von 36 Jahren ein Unglück, denn sie musste sich wegen fahrlässiger Brandstiftung vor Gericht verantworten. Glücklicherweise wurde sie freigesprochen. Der Geschädigte war der Ehemann ihrer Mutter. Ob dies auch Ihr Vater war ist ungewiss. Jedenfalls lebte dieser ebenfalls mit im Landhaus. Die Familie verbrachte anscheinend auch viel Zeit damit zusammen zu spielen. Im Schrank befanden sich einige Spiele und auf dem Tisch stand das Halma Spiel. Ob Fräulein J. später noch Kinder bekam ließ sich nicht feststellen. Vermutlich aber nicht, denn es befanden sich keinerlei Hinweise darauf im Haus.

Die anderen Bewohner des Hauses

In der anderen Wohnung wohnten Frau I. und ihr Gatte J. Diese waren ebenfalls Mitglieder der christlichen Glaubensgemeinschaft und somit sicherlich auch eng mit der Familie nebenan befreundet. Wer im Untergeschoss lebte, ließ sich nicht mehr nachvollziehen. Die jüngeren Familienmitglieder schliefen, wie früher üblich, unterm Dach in kleinen Kammern. Einst war das Gebäude also voller Leben. Den Betten nach zu urteilen schliefen unterm Dach mindestens 5 Personen. Fraglich bleibt allerdings warum das Haus verlassen und aufgegeben wurde. Dazu ließen sich keine Informationen finden. Allem Anschein nach wurde das Landhaus Halma im Jahre 2005 verlassen. Bleibt zu hoffen, dass es noch lang in dem Zustand erhalten bleibt, wobei sich das Treppenhaus kurz vorm Einsturz befindet.

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