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Hotel Teddybär

verlassenes Hotel Teddybär - Lost Places Harz Ostdeutschland - Verlassene Orte

Das verlassene Hotel Teddybär wurde 1909 im Harz erbaut. Einst eine sehr populäre Region für den Wintersport. Hierfür gab es in der Umgebung Rodelbahnen, Bobbahnen, Sprungschanzen und eine Eishalle. Im 1. Weltkrieg diente der Gebäudekomplex als Lazarett und wurde anschließend als Kurhotel genutzt. Allerdings brannte das Gebäude um 1940 und musste teilweise wieder aufgebaut werden.

In Zeiten des Naziregimes wurde es im Krieg als Geburtstätte für arische Kinder genutzt, so dass ausgewählte Frauen hier ihre Kinder in Anonymität und geschützt vor Bombenangriffen gebären konnten. Ein von der SS gegründeter Verein verfolgte hier das Ziel die Geburtenzahl arischer Nachkommen zu erhöhen. Diese Kinder wurden den Frauen nach der Geburt abgenommen um an ausgewählte Personen, vorrangig Mitglieder der SS übergeben zu werden.

Nach dem 2. Weltkrieg, um 1945 wurde es zu einem FDGB Erholungsheim. Zu DDR-Zeiten befand sich hier allerdings militärisches Sperrgebiet. Besucher brauchten einen Passierschein, um hierher zu gelangen. Seit der Wiedervereinigung hat sich die Einwohnerzahl in der Region drastisch reduziert. Zudem gab es seit der Wende kaum Investitionen in Tourismus und Hotellerie. Unterkünfte und Tourismus-Angebote waren nun nicht mehr zeitgemäß. Seit 1990 steht das Hotel Teddybär bereits leer und verfällt zusehends.

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